After Harmony

 

After Harmony versteht Harmonie nicht als festes Ziel, sondern als einen fragilen und temporären Prozess. Das Stück erzeugt Spannungsfelder, in denen harmonische Beziehungen instabil und flüchtig bleiben.

Die Arbeit ist eine rein elektroakustische Komposition, die durch einen intuitiven, hörbasierten Prozess entsteht. Sie greift auf ein breites Spektrum hörbaren Materials zurück, mit besonderem Fokus auf Jodeln – von menschlichen Stimmen bis hin zu jodelnden Affen – die teilweise transformiert und verarbeitet werden.

In fünf Fragmenten strukturiert, erforscht das Stück Zustände zwischen Ordnung und Instabilität. Harmonische Bezüge treten kurz auf, verdichten sich und lösen sich wieder auf, wodurch eine Form entsteht, die von den inneren Spannungen des Klangmaterials getrieben wird, statt von stabilen Auflösungen.